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Zuerst werden die Servos mit den entsprechenden Empfängeranschlüssen verbunden und die RC-Anlage in ihren Grundzügen programmiert, d. h. Servolaufrichtung, -mittenverstellung und Kanalzuordnung. Danach geht es an den eigentlichen Bau.
Der Rumpf besteht aus zwei senkrecht geteilten Halbschalen, in die zuerst die fertigen Bowdenzüge für die Höhen- und Seitenruder eingeklebt werden. Anschließend werden die für diese Ruder zuständigen Servos in dafür passgenaue Ausnahmen gedrückt, sofern man die HS 81 oder baugleiche verwendet und die abgekröpften Anlenkungen eingehängt. Nachdem noch das Antennenröhrchen und der fertige Hochstarthaken in eine Rumpfseite geklebt wurden, werden die beiden Hälften miteinander verklebt. Die Verklebung erfolgt immer mit mittelfüssigem Sekundenkleber auf der einen und Aktivator auf der anderen Seite. Rechts und links des Haubenausschnittes werden noch die Haubenverriegelungen eingeklebt. Hierbei handelt es sich um Fertigteile aus Kunststoff, die mit den in die Haube einzuklebenden Gegenstücke einen Schnappverschluss bilden, so dass von außen keine Verriegelung zu sehen ist.
Nachdem das Höhenruder durch zwei Schnitte in Flugrichtung getrennt wurde, bewegt man die Ruderfläche mehrmals hin und her, um das Scharnier beweglicher zu machen. Die Ruder werden in allen Fällen nicht abgetrennt. Das Scharnier besteht aus dem gleichen Material wie der Rest des Modells. Die Ruderhörner werden in entsprechende Ausformungen der Ruder geklebt, nachdem zuvor die Gestängeanschlüsse angeschraubt wurden. Seiten- und Höhenflossen werden über Verzahnungen in Position gehalten. Gleiches gilt für die Höhenflosse auf dem Rumpfheck. Ein einzuklebendes Scharnier verbindet den Teil des Seitenruders unterhalb des Höhenruders mit dem Rumpf. Wenn alles passgenau sitzt, wird es wieder demontiert und mit Sekundenkleber verklebt.
Die Tragflächenhälften besitzen lediglich zwei Klebestellen. Nachdem die Querruder wie das Höhenruder ausgeschnitten und beweglich gemacht wurden, werden die Ruderhörner eingeklebt. Die zweite Klebung bezieht sich auf die Verbindung des unteren Holmverbinderlagers mit der Tragfläche. Zuvor werden noch die HS 55 Servos in die ebenfalls passgenauen Schächte gedrückt. Für die Servokabel, die noch bis in den Rumpf verlängert werden müssen, sind bereits Schlitze vorhanden. In meinem Fall mussten die Schlitze in den unteren Holmverbinderlagern frei Hand durch Nachschneiden vergrößert werden, da ich das dickere verdrillte Servokabel zur Verlängerung verwendet habe. Die Lötstellen im Flügel sind versetzt angebracht, so dass auf eine zusätzliche Isolierung verzichtet werden kann. Das abgeschnittene Servokabel mit Stecker wird im Rumpf wieder angelötet. Durch das verdrillte Servokabel kann ich auf die empfohlenen Ringferrite verzichten, was die Handhabung beim Einfädeln der Servokabel in den Rumpf natürlich erleichtert. Die Ruderanlenkung erfolgt durch einen abgekröpften Draht am Servo, der am Ruderhorn in den Gestängeanschlüssen gehalten wird. Alle Servos werden am Einfachsten mit jeweils mit zwei Tropfen Heißkleber aus der Pistole fixiert.
Der Zusammenbau erfolgt gänzlich ohne Werkzeug: Holmverbinder in eine Flächenhälfte einschieben und die Tragflächenhälften durch den Flächenausschnitt im Rumpf zusammen schieben. Die Wurzelrippen haben Anformungen ähnlich wie Puzzleteile, die im Rumpf ineinander greifen und die Fläche nahezu unverrückbar zusammen hält. Im Rumpf selbst befinden sich noch Anformungen, die die Flächen richtig positionieren.
Nach dem Einbau von Empfänger und -akku geht es an das Auswiegen. Ich benötigte zusätzlich zu einem 4/600 NiCd AA-Akku noch 20 g Blei, um den Schwerpunkt an den angegebenen Punkt zu bekommen. Danach erfolgt die genauere Programmierung der RC-Anlage. Die Ausschläge wurden nach Bauanleitung eingestellt. Sinnvoll ist es, einen Mischer für die Querruder zu programmieren, um diese zur Landung nach oben zu stellen. Gleichzeitig wird Tiefe zugemischt.
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