|
Zur Hubschrauberfliegerei kam ich eigentlich durch einen Zufall. In den 80er Jahren hatte ich mal einen Schlüter Magic (10 ccm). Da auf meinem Heimatmodellflugplatz keine Hubschrauber zugelassen waren, hatte ich auf einer Wiese geübt. Am Ende konnte ich eine Tankfüllung im Schwebeflug problemlos leerfliegen. Als Autodidakt hatte ich mich bis dahin vorgearbeitet. Bei einem ungewollten Rundflug hatte ich das Modell dann geerdet. Nach dem Wiederaufbau wurde zunächst weiter geschwebt. Mangels geeigneter Trainingsmöglichkeiten wurde der Magic dann doch verkauft. Hinzu kam wohl noch meine Aversion gegen die Verbrenner.
2000 war es dann soweit: Eigentlich wollten mein Freund Christian und ich nur zum Indoor-Flugtreffen in Oer-Erkenschwick, um unsere Slow-Flyer (Next Generation 2) zu fliegen. Dort waren wir von den zahlreich fliegenden Piccolo’s so begeistert, dass wir beschlossen, zwei davon zu kaufen. Wir machten Bekanntschaft mit der Bochumer Indoor-Szene und haben ca. zwei Jahre in Bochum als Gast mitgeflogen. Dort wurden wir herzlich aufgenommen und bekamen wertvolle Tipps.
Im Laufe der Zeit bekam der Piccolo einen Brushless- (CDR) Motor und wurde auf Pitch umgebaut.
Doch dann kam der Wunsch nach etwas größerem, das folgende Kriterien erfüllen musste: Steuerung über Kollektiv-Pitch, problemlos auch bei Wind draußen zu fliegen, Standardzellen 10 x Sub-C, die Option später Kunstflug trainieren zu können.
Die Wahl fiel auf den ECO 8 von Ikarus. Das Modell war ausgereift, relativ günstig und erfüllte die o. g. Forderungen. Den Kauf habe ich bis heute nicht bereut. Nach einigen Jahren habe ich den ECO 8 noch an einen Vereinskollegen verkauft, der einen Heli für die ersten Gehversuche unter freiem Himmel suchte, getreu dem Motto: Bei dem alten Ding ist ein Absturz nicht so dramatisch.
Mit fortschreitender Flugerfahrung wollte ich dann noch etwas leistungsfähigeres und präziseres haben. So wurde in Folge der LOGO 10 von Mikado angeschafft. Von diesem Heli war ich begeistert. Die Entwicklung ist jedoch nicht stehen geblieben und so ist er in die Jahre gekommen. Eventuell kann man den LOGO 10 noch gebraucht für kleines Geld erwerben. Dann kann ich ihn wirklich immer noch empfehlen.
Mittlerweile bin ich über den T-Rex 450 beim T-Rex 600 angekommen. Beide Modelle sind mit dem Flybarless-System Microbeast (BeastX) und dem Original FBL-Umbau von Align ausgerüstet.
|