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Servobefestigung

Nicht selten treten Probleme mit der Servobefestigung beim Bau auf. Hier sollen ein paar erprobte Varianten vorgestellt werden.

Die klassische Methode mit Servotüllen und Schrauben
An den Befestigungslaschen der Servos werden die Gummitüllen befestigt. In die Gummitülle wird jetzt eine Hohlniete gesteckt. Dabei ist darauf zu achten, dass die Niete mit dem Kragen nicht in Richtung des Schraubenkopfes zeigt. Der Kragen soll auf dem Untergrund aufliegen. Anders herum würde sich der schmale Rand der Niete in den Untergrund (häufig Sperrholz) eingraben und dadurch Spiel erhalten. Mit dem Kragen zum Brettchen kann das nicht passieren. Auf der schmalen Nietseite liegt der Schraubenkopf auf.
So wird die Niete und damit die Gummitülle nicht gequetscht und letztere kann ihre Aufgabe, nämlich die Vibrationsdämpfung, übernehmen

Fixierung mit Klötzchen
Auf das Montagebrett werden passend am Servogehäuse anliegend kleine Klötzchen aus Kiefern- oder Sperrholz aufgeklebt oder geschraubt. Diese halten das Servo in seiner Lage. Bei genügend Platz wird das Servo durch einen aufgelegten Haltestab (Eisstiele aus Holz eignen sich hervorragend) gehalten, um zu verhindern, dass sich das Servo abheben kann. Der Haltestab wird einfach mit den Klötzchen verschraubt und ermöglicht so die einfache Demontage des Servos.
Bei wenig Platz, wie beispielsweise in Tragflächen, kann das Servo auch durch einen angepassten Deckel in seiner Position gehalten werden.

Sofern die Abdeckung stabil genug ist, sollte man das Servo in diesem Fall von innen an der Abdeckung montieren. Dies hat gleich mehrere Vorteile; das Servo liegt an der Tragflächen-/Rumpfoberseite und der Servoarm schaut so weit wie möglich heraus. Ferner hat man das Servo gleich in der Hand, wenn der Deckel entfernt wird und man muss nicht in einem engen Loch hantieren. So kommt man auch leicht an die Schraube zur Servoarmbefestiung.

Die Schrumpfschlauchmethode
Hierbei wird das Servo ohne Servoarm zunächst in einen passenden Schrumpfschlauch gesteckt und eingeschrumpft. Dabei liegen die Öffnungen des Schrumpfschlauches in Richtung der Befestigungslaschen. Mit einer scharfen Klinge wird nach dem Schrumpfen die Abtriebsachse frei gelegt, so dass der Servoarm befestigt werden kann.
Jetzt kann das Servo mit Doppelklebeband, 5 Minuten-Epoxi oder Sekundenkleber an die richtige Stelle geklebt werden. Im Servicefall schneidet man den Schrumpfschlauch mit einer scharfen Klinge auf, um an das Servo zu kommen. Ohne Servo kann der alte Schrumpfschlauch relativ leicht abgezogen werden. Die Klebefläche wird dann an- oder abgeschliffen und so steht einer neuen Befestigung nichts mehr im Wege.

Wird fortgesetzt!

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